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12.09.2011 09:32  | von: Ulf Berner

Kommunalwahlen 2011 Grüne räumen ab

Die Kommunalwahl 2011 in der Stadt und der Region Hannover kennt zahlreiche Verlierer und nur einen Gewinner.


Klar dazu gewonnen haben die Grünen. Sie erreichten in der Stadt mit 21,5 Prozent ein Plus von 7,9 Prozent . In der Region kamen die Grünen auf 19 Prozent und gewannen 8,1 Prozent dazu. Zu den größten Verlierern zählen FDP und CDU. Im Stadtrat verlor die FDP 3,9 Prozent und landete mit ihrem Wahlergebnis noch deutlich hinter den Piraten, die mit 3,5 Prozent in den Stadtrat einziehen.Dieter Lüddecke Fraktionsvorsitzender  der FDP in der Region Hannover betreibt im Interview mit Christian Schmidt Schadensanalyse:
"Ich glaube das das eine Kette von Fehlern war, nicht ein einziger und auch nicht kurz vor der Wahl.Die müssen wir aufarbeiten und wir müssen an der Basis beginnen  - von da aus müssen wir uns erneuern."
Die CDU konnte für den Hannoverschen Stadtrat nur 25,2 Prozent der Stimmen erzielen, 5,6 Prozent weniger als vor fünf Jahren.Eberhard Wicke von der CDU-Fraktion sieht als Ursache die Bundespolitik "Ja wir sind natürlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Aber wir wissen natürlich, dass es ein schwieriger Wahlkampf war. Die bundespolitischen Themen waren stärker als unsere kommunalpolitischen Themen. Wir haben hier fünf Jahre eine gute Arbeit gemacht, das wird auch allgemein anerkannt. Aber gegen den Bundestrend kann man keine Wahl gewinnen."Trotz deutlicher Stimmeinbussen, bleibt die SPD stärkste Fraktion sowohl im Stadtrat als auch im Regionsrat . Der Regionspräsident Hauke Jagau glaubt die Gründe für den Sieg der SPD in der Stadt und der Region Hannover zu kennen.
"Ich glaube, dass wir die Menschen ernst nehmen, dass wir ihre Probleme angucken und das bei uns der einzelne noch zählt und wir aufpassen auch darüber, dass wir zum Beispiel die Bahn, die Busse noch selbst betreiben, ein Klinikum in öffentlicher Hand haben, dass wir wollen das wir noch wollen das Solidarität und Gemeinschaft zählt und trotzdem immer wieder aber auch durchaus neue Strömungen erkennen und die Menschen ernst nehmen."Jagau's Parteikollege und  Vorsitzender der Regions-SPD Dr. Matthias Miersch stellt gegenüber LeineHertz 106einhalb auch den Einfluss aus Berlin heraus:"Ich glaube, dass die allgemeine Stimmungslage da auch ausschlaggebend war. Das einmal rot-grün eine gute Politik in der Region gemacht hat, aber das auch schwarz-gelb keine Alternative bieten konnte, in der Region und in der Stadt Hannover. Und dann kam die politische Großwetterlage dazu, die inzwischen für die FDP, muss man schon sagen, existenziell ist."
Befürchtungen die Wahlbeteiligung könne dieses Jahr noch niedriger ausfallen als bei der Wahl 2006 haben sich indes nicht erfüllt. Mit 44,6 Prozent lag sie diesmal sogar um knappe 2 Prozent höher.Dennoch lässt diese Beteiligung keinen politisch denkenden Menschen ruhen. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent und Regionalwahlleiter hält es für notwendig den Bürgern die Bedeutung von Kommunalwahlen noch deutlicher zu machen:„Vielleicht muss man noch mehr den Menschen zeigen und vermitteln wie dicht Kommunalpolitik, oder wie dicht die Geschehnissen in ihrem Rathaus dran sind, wie wichtig Kommunalpolitik ist, da geht es wirklich um die alltäglichen Dinge des Lebens.



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