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Zukunftswerkstatt

Es ist nicht mehr zu leugnen, dass unsere herkömmlichen Verfahrensweisen zu gewaltigen Lebensbedrohenden Folgen geführt haben. Ungeachtet dieser Tatsache wird vielerorts immer noch versucht uns glauben zu machen, dass es keine Alternativen dazu gäbe. Funktionäre, Politiker und Entscheidungsträger aller Wirtschaftszweige begründen nicht selten ihre Handlungsweisen mit dem Hinweis auf den sich verschärfenden globalen Verdrängungswettbewerb, der sie zu Getriebenen eines zunehmend unmenschlicher werdenden Systems gemacht habe. Sie sind es auch, die die These „Survival of the fittest“ aus der Darwinschen Evolutionstheorie fälschlicherweise mit „Überleben des Stärkeren“ übersetzen anstatt richtigerweise mit „Überleben der am besten Angepassten“. Dies dient ihnen u.a. nicht selten als Rechtfertigung für die behauptete Ausweglosigkeit. Diese Haltung hat tendenziell eine Abwärtsspirale in Bezug auf Sozial-, Sicherheits- und Umweltstandards zur Folge, und global betrachtet könnten hiernach sowieso nur Negativsummenspiele, bestenfalls Nullsummenspiele, produziert werden. Auch Darwin war kein Verfechter von Nullsummenspielen, denn aus seiner These „Überleben der am besten Angepassten“ und seinen Ausführungen geht hervor, dass die Überlebensmöglichkeiten integrativer Lebensformen potenziell größer sind als die solcher, die rücksichtslos auf Kosten des Wohls der Gemeinschaft agieren. Doch selbst bei richtiger Übersetzung dieser These stellt sich die Frage, was uns veranlasst an Ideen wie dieser von Darwin aus dem 19 Jahrhundert festzuhalten, wo es doch längst neue wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse – zum Beispiel aus der Quantenphysik – gibt?

In diesem Zusammenhang möchte die Zukunftswerkstatt Folgendes:

Interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert belegen, dass diese Sichtweisen nicht stichhaltig sind.

Die wahren (erweiterten) Wirkungszusammenhänge frei legen,

um Plussummenspiele im Sinne eines echten Fortschritts für alle aufzuzeigen und bestehende Ansätze in diese Richtung zu fördern, die es zweifelsohne bereits gibt.

Zu häufig wird mit wissenschaftlicher Wahrheit recht fahrlässig umgegangen um eigene Machtinteressen durchzusetzen. Auch einen solchen beliebigen Umgang mit wissenschaftlicher Wahrheit möchte die Zukunftswerkstatt aufdecken.

Die Zukunftswerkstatt möchte allgemein Mut machen Plussummenspiele im Großen wie im Kleinen zu kreieren und diese auch zu leben, denn Veränderungen beginnen bekanntlich vor der eigenen Haustür. Ein weiteres Anliegen der Zukunftswerkstatt ist es aufzuzeigen, dass Plussummenspiele gerade auch die eigene Lebensqualität und Lebendigkeit erhöhen und das Kreieren von Plussummenspielen Freude schenkt. In diesem Kontext kann sogar die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens in einem völlig anderen Licht erscheinen, im Gegensatz zu den vielfach in den Köpfen der Menschen anzutreffenden nihilistischen Ideen von Sinnentleertheit.

Die Sendung läuft jeden 5. Dienstag von 19 bis 20 Uhr.

Viel Spaß!

Ihr Thomas von Oesen

 

 

 

 

Für diese Sendung ist der Autor redaktionell selbst verantwortlich.

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